Heute haben wir in Deutsch darüber diskutiert, ob man in Bezug auf die Gesellschaft des dritten Reiches von einer Hackordnung reden kann. Wir kamen zu dem Schluss: Definitiv ja.
Dieser Begriff hat es mir irgendwie angetan und ich habe angefangen darüber nachzudenken, ob wir heutzutage auch noch in einer Hackordnung leben.
Wenn man es genauer betrachtet könnte man tatsächlich darüber diskutieren, ob wir durch die Globalisierung in einer Hackordnung gefangen sind.
Der weltweit andauernd fortschrittliche Handel von Gütern und Dienstleistungen fordert hoch qualifizierte Fachkräfte, die zudem jung und dynamisch sind und mit der neusten Technik vertraut. Das heißt wiederrum, dass man G8 einführen musste, um noch jüngere Menschen qualifiziert für solche Positionen auszubilden. G8 bedeutet ein Jahr weniger auf dem Gymnasium, aber kein Jahr weniger an Stoff der gelernt werden muss, also wird auf die schüler ein solcher Druck ausgeübt, dass diese keine Zeit mehr haben ihre Freizeit als solche zu nutzen, sondern zum lernen gezwungen sind, denn wer keinen guten Noten durchschnitt hat bekomtm keinen guten Job. Also in der Freizeit statt Sport, Musik und Freunden Nachhilfe für die "schwachen" Fächer, denn wer nicht mithält ist raus.
Doch ich denke, dass das ganz schön nach hinten losgehen kann. ICh merke selber schon, dass in meinem Jahrgang viele nach dem Abi nur noch eine Ausbildung machen wollen, anstatt zu studieren, weil sie einfach genug von dem ganzen trockenen Pauken haben. Wie soll das auch Spaß machen, wenn man die ganze zeit von den Lehrern zu hören bekommt " da hat man früher noch einen schönen Versuch zu gemacht, aber dafür ist jetzt keine Zeit wir müssen weiter kommen." oder " Ich würde diese Diskussion jetzt liebend gern vertiefen, aber wir müssen mit dem Stoff weiter kommen" Trockenes Auswendig lernen statt angeregt über spannende Dinge zu diskutieren und selber zu Ergebnissen zu kommen.
Doch was hat das ganze für Konsequenzen???
Die Abiturienten machen Ausbildungen weil sie nicht studieren wollen. Im Prinzip nehmen sie damit quasi den Real- und Haupt- bzw Oberschülern die Ausbildungsplätze weg, welche dann frustriert sind. Dadurch steigt die Arbeitslosigkeit in Deutschland und proportional dazu der Fachkräftemangel.
Und irgendwann wenn der Staat dann kein Geld mehr für die ganzen Arbeitslosen hat erhöhen sie die Steuern und man wird fürs studieren bezahlt anstatt dafür bezahlen zu müssen.
Lieber Staat,
ist es dir das wirklcih wert?
Gib uns doch einfach das eine Jahr wieder um den Arbeitsmarkt im Gleichgewicht zu halten.
Liebe GRüße von
der absolut wahren Weltanschauung
Interessante Ansicht. Ich stehe dem ganzen ein wenig zweigeteilt gegenüber. Ich denke schon, dass es gut ist, früher fertig zu werden, aber anstelle des gleichen Programmes wie zuvor, sollte man vielleicht weniger Vorgaben vom Kultusministerium bekommen und stattdessen mehr Zeit, um mit dem vorgegebenen zu arbeiten.
AntwortenLöschenAber die Arbeitsmarktentwicklung, die du aufzeigst, halte ich für durchaus realistisch und man sollte zumindest irgendetwas dagegen tun.
M.f.G.
L.